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Bogenarten

Jagdbogen

 

Auch als Jagdrecurve bezeichnet. Der Jagdbogen besteht entweder aus einem Stück (onepiece) oder aus 3 Teilen (takedown - Mittelteil und 2 Wurfarme). Die Bogenlänge darf 66 Zoll nicht überschreiten, da sonst nicht mehr von einem Jagdbogen sondern von einem Bare-Bow gesprochen wird.

Der Pfeil wird entweder auf dem Shelf aufgelegt oder auf eine Pfeilauflage.

Hilfsmittel wie Auszugskontrolle und Visier sowie String- und Facewalking sind verboten. Schwingungsdämpfer am Bogen sind erlaubt.

Im Unterschied zum Langbogen sind beim Recurvebogen die Enden der Wurfarme so stark nach vorn gebogen, dass die Sehne nach dem Schuss anliegt. Dadurch gibt sie ihre gesamte Restenergie an das Bogensystem ab und schwingt nicht nach, was zu einem ruhigeren Schuss führt.



Compound

 

Der Compoundbogen (engl. compound bow ) wurde 1969 in den Vereinigten Staaten von Amerika erfunden. Der genaueste und stärkste, aber auch technisch aufwendigste Bogen.

Er besteht in seinen Grundelementen, wie der Recurvebogen aus drei Teilen, einem Mittelstück und zwei Wurfarmen. Er wird nach dem Schiessen nicht zerlegt und ist wesentlich kompakter aufgebaut als ein vergleichbarer Recurvebogen.

Auffällig sind neben der kurzen Bauweise die an den Wurfarmenden angebrachten Rollen und Exzenter. Ein zusätzliches Kabel verläuft parallel zur Sehne und wickelt sich beim Auszug des Bogens um die Exzenter und übernimmt so einen Teil der Zugkraft (Flaschenzug).

Mit diesem System kann der Schütze mit einer Gewichtsreduzierung von 50 bis 80 % rechnen. Dies bedeutet, dass beim Spannen des Bogens das volle Zuggewicht bis zum Gipfelpunkt gezogen werden muss. Nach Überschreiten des Gipfelpunkts, wird das Zuggewicht stetig leichter bis das sogenannte Tal bzw. Ende des Auszugs erreicht wird. Das Haltegewicht beträgt am Auszugsende somit nur z.B. 70% des Gipfelzuggewichtes. Der Vorteil: beim Scheibenschießen nimmt der Pfeil bei relativ niedrigem Haltegewicht eine hohe Geschwindigkeit und damit eine flachere Flugbahn ein.

Die Pfeilgeschwindigkeit bei Compoundbögen kann mehr als 340 fps (feet per second) betragen, das entspricht etwa 103 m/sec oder 370 km/h.



Blankbogen

 


Alle Bögen ohne Visier gelten als Blankbogen und als beliebte und günstige Einsteigerklasse.

Diese werden in beliebiger Länge gebaut und müssen ohne Visiere oder Stabilisatoren geschossen werden. Der Bogen muss „blank" sein, d. h. er muss frei sein von Herausstehendem, von Markierungen, Flecken oder von Laminierungen, die als Zielhilfe dienen können.

Typisch sind in dieser Klasse das Abgreifen der Entfernungen auf der Sehne (Stringwalking) oder das Wandern der Zughand im Gesicht (Facewalking) zum Beherrschen des Schießens auf Ziele mit unterschiedlichen Entfernungen.



Recurve

 

Der Recurvebogen stellt den heutzutage meist verwendeten Bogentyp dar. Er wird auch olympischer Bogen genannt. (Falls Ihr beabsichtigt, euch für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, geht das zur Zeit nur mit dieser Bogenklasse.)

Der Begriff Recurve (englisch: zurückgebogen) bezieht sich auf die gebogenen Enden der Wurfarme. Diese speichern die Energie in sich und geben sie beim Lösen der Sehne schlagartig ab. Der Kraftverlauf ist fast linear ansteigend. Das heißt, beim Auszugspunkt des Recurvebogens liegt die volle Leistungskraft auf den Fingern.

Der Recurvebogen ist teilbar und besteht aus dem Mittelteil, den Wurfarmen und der Sehne. Durch diese Teilung kann der Bogen zerlegt und platzsparend transportiert werden.

Zum „Zubehör" zählen das Visier, die Pfeilauflage und Button (Halten und Führen des Pfeiles) und das Stabilisationssystem (Aufnahme der Schwingungen beim Schuss).

Der Recurvebogen kommt in allen Bereichen zum Einsatz (Freiluft / Halle /Feldbogen /3-D-Jagdbogen), sofern es die jeweiligen Regeln erlauben.

Ohne das angeführte Zubehör wird er als Blankbogen bezeichnet.



Langbogen

 

Der Langbogen ist für viele Laien der Inbegriff des Bogens, denn Robin Hood hatte ja auch so einen Bogen.

Der traditionelle Langbogen (english Longbow) ist meist aus einem Stück Holz mit gerade auslaufenden Enden gefertigt. Das Kennzeichen des Langbogens: die Sehe liegt nicht an den Wurfarmen an. Langbögen messen etwa 68" bis 72" (Zoll).

Der Langbogen wird ohne jegliches Zubehör geschossen und es ist wohl die traditionellste Art einen Bogen zu schießen. Visier, Stabilisatoren und andere technische Hilfsmittel kommen hier nicht zum Zuge. Der klassische Langbogen hat keine Pfeilauflage oder ein sogenanntes Schußfenster sondern wird nur über die Hand geschossen.

Es werden ausschließlich Holzpfeile verwandt und man schießt "instinktiv", d. h. das Ziel kommt ins Blickfeld, der Schütze spannt den Bogen in Richtung des Ziels und schießt ohne lange zu zielen.



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