bbsv-bogensportweb.de
bbsv-bogensportweb.de

Hier finden Sie uns:

 

 

Geschäftsstelle des BBSV

Jens Lingel

Gahlener Weg 2

03226 Vetschau

OT Missen

Tel.: 035436 - 56978

post@bbsv-bogensportweb.de

 

 

 

Landesmeisterschaften

Feld und Wald im Spreewald

 

Ländliche Idylle trifft auf einen Parcours der Superlative

 

Samstag der 01. Juni 2019 sowie Sonntag der 02. Juni 2019 in Werben auf einem Bauernhof im Spreewald. Freudiges Gegacker und zwei aufgeregte Hunde begrüßten die Schützen sowie das Team für die Landesmeisterschaft Feldbogen des BBSV. Ausrichter war der Schützenverein Briesen um Hans-Peter Strahl, der sich mal wieder beim Parcours stellen selbst übertroffen hat. Auf knapp 2 Kilometer über Stock und Stein hat er zusammen mit seinen Helfern die 24 Stände gestellt. Für jeden war etwas dabei. Bücken, strecken, klettern und manchmal auch hoch hinaus mussten die Bögen gehalten werden, um die Auflagen halbwegs zu treffen. Zugegeben, das Wetter war wirklich mehr als gut und so kamen gegen Mittag die ersten Gruppen ziemlich abgekämpft zum Verpflegungsstützpunkt zurück. Zum Mittag stärkte man sich mit Gulaschsuppe, Scchmalzstullen und Kuchen. Natürlich aus der eigenen Produktion und garantiert von sehr glücklichen Tieren. Das auf den freilaufenden Hahn ein Kopfgeld ausgesetzt war kümmerte ihn wenig und so krähte er was die Lunge hergab, um klar zu machen wem das Territorium gehört. Der einzige Wermutstropfen an diesem Wochenende war die sehr geringe Beteiligung. An beiden Tagen fanden sich nur jeweils 22 Teilnehmer ein, um die Landesmeister in den Klassen zu ermitteln. Es gab demnach viele einzeln besetzte Klassen und eine Menge Sieger, die sich dennoch über die Medaillen freuten. Kai Volkmann vom SSV 90 PCK Schwedt hat für alle Landesmeisterschaften in diesem Jahr die Aufkleber entworfen und somit die Medaillen zu Unikaten gemacht. Am Ende des Wochenendes waren alle froh der glühenden Hitze zu entkommen und sich unter eine Dusche stellen zu können. Ein großer Dank geht an Hans-Peter Strahl der sich eine Riesen Mühe gemacht hat um die Meisterschaften für die Schützen zu einem Erlebnis zu machen. Am Samstag hatte er sogar ein kleines Gewinnspiel vorbereitete, welches einen Gesamtwert von insgesamt 340,00 Euro hatte. Die Frage wurde erst nach dem Wettkampf ausgehangen und sorgte für reichlich Diskussionen und rauchende Köpfe. Bleibt mir nur noch einmal zu betonen, dass wir mit Hans-Peter ein Mitglied im Verband haben, das mit Leib und Seele sowie enorm viel Herz der Aufgabe des Ausrichters gerecht wird. Neben seinem Bauernhof, der kräftezehrenden Arbeit an Tier und Gemüse sowie der Liebe zum Bogensport hat er seine Herzliche Art nie verloren. Danke Hans-Peter!!!

 

Bianka Eichhorn

Sportwartin BBSV

Der Sängerstadtpokal 2019

„Schießt du schon oder bist du angefroren?“

 

Samstag 04. April 2019 10.50 Uhr

Ich dachte wirklich, ich sehe nicht richtig. Erst bin ich brav dem Umleitungsschild gefolgt um dann querfeldein mit dicken, fetten Schneeflocken konfrontiert zu werden. Leise rieselten die weißen Flocken lustig tanzend zu Boden. Ich ahnte zwar das es mächtig frostig werden würde, aber DAS überstieg selbst meine Vorstellungskraft. Ja okay, ich bin gerne eine „Schön-Wetter-Schützin“ aber ich kann auch bei Regen und Wind durchhalten. Aber ernsthaft Schnee? Im Mai? Beim traditionellen Sängerstadtpokal wo es nicht mal regnete in den vielen Jahren zuvor? Nichts desto trotz parkte ich gegen Elf mein Auto und zog mit Sack und Gerümpel in den Wald von Babben. Wanderboots, zwei Paar Hosen (Ja, sie waren WKO tauglich), drei Schichten obenherum und Thermounterwäsche erwiesen sich als die wahren Helden an diesem Samstag. Bei der TSG Lübbenau nahm man es ganz genau und startete in schicker nordischer Angelklamotte. Wie man sich darin noch bewegen konnte, blieb mir ein Rätsel. Bei Müllrose half man sich mit glühenden Kohlestäbchen als Taschenwärmer und auch alle anderen waren mit Mütze und Handschuhe gewappnet. Zugegeben wir hätten alle auch Schlittenfahren gehen können. Trotz allem Regen, dieser hörte pünktlich vor der ersten Einschießpasse auf. Genug vom Wetter, geschossen wurde nämlich trotzdem. Wir Brandenburger kennen kein mieses Wetter nur…äh…miese Ergebnisse. Davon gab es auf meiner Scheibe auf 70m wirklich genug. So richtig kamen wir Mädels von Scheibe 13 nicht so recht in den Wettkampf. Mein Ergebnis mit 196 war dabei nicht mal das schlechteste. In der Pause versorgte uns das Team von Grün/Weiß Finsterwalde mit ihrem mittlerweile legendären Chili Con Carne. Jeanine Hagenbruch (die Ehefrau meines Vorgängers, soviel Zeit muss sein) verriet unter vorgehaltener Hand, dass sie den Chilianteil heimlich nochmal erhöht nach. Quasi zum heizen von innen, oder so. Egal, es war trotzdem super lecker. Die 60m der WA 144er Runde verliefen da schon etwas besser und man konnte sogar das eine oder andere Mal die Nase Richtung Sonne strecken. Ich war wirklich selten so froh einpacken zu können, um ins warme Auto zu flüchten. Und ich bin mir sicher, 90% der anderen Schützen erging es genauso.

 

Sonntag 05. Mai 2019 8.00 Uhr

Da mein Mann an diesem Tag den Kampfrichterpart auf Seiten des DSB übernahm, waren wir schon sehr zeitig im Wald. Für den Veranstalter wohl zu zeitig denn als wir ankamen wurden noch schnell die Überreste der letzten Nacht weggeräumt. Zu diesen Details schweige ich lieber. Nein, mal ehrlich. An der Stelle ein großes Lob an Carsten Materne und sein Team. Der Sängerstadtpokal steht nicht nur bei mir auf der Liste ganz oben. Der Platz ist von den Verhältnissen bestens ausgerichtet, Die Versorgung lässt keine Wünsche offen, die Stimmung ist jedes Mal herzlich und mittlerweile gibt es Licht auf der Toilette. Was will ein Schützenherz mehr. Wir haben gemunkelt, dass das Wetter die Strafe für die Verlegung des Turniers war. Die 50m gelten ja bekanntlich im Allgemeinen eher als die Hassentfernung. Die meisten Schützen behandeln sie eher stiefmütterlich. Das mag zum einen an der kleineren Auflage liegen und zum anderen daran, dass nur noch drei Pfeile geschossen werden und man sich gefühlt einen Wolf läuft. Nach den 36 Pfeilen auf jene Entfernung gab es rustikales vom Grill. Bratwurst und Steak erfreuten sich an Beliebtheit und bildeten mit dem Rest Chili, Kuchen und Wiener eine perfekte kulinarische Symbiose. Wieder wurden die Auflagen bei den meisten Scheiben noch ein stück kleiner und man versuchte die letzte Entfernung noch ein wenig Schadensbegrenzung durchzuführen. Zumindest war das bei mir der Fall. Noch nie habe ich ein so schlechtes Ergebnis in Babben geschossen und war dementsprechend enttäuscht. Aber gut, abhaken und weiter. Nachdem ich mit ein paar Sternen um mich geworfen habe, die Acrylpokale bewundert habe und meine Sachen verstaut hatte war auch dieser 42. Sängerstadtpokal wieder Geschichte. Herzlichen Dank ihr Finsterwalder Schützen, für das Wochenende in Eurer Mitte und natürlich bis zum nächsten Jahr an gewohntem Kalenderplatz am letzten Aprilwochenende.

 

Bianka Eichhorn (wieder aufgetaut)

Sportwartin BBSV

 

Regnerisch, wolkig und mit der Aussicht auf 32 Tiere

 

Ein 3D Turnier im Wald der Paulinenaue mit der Erkenntnis

„Hey, vielleicht kann ich das ja auch!“

 

Zugegeben als ich den Wetterbericht verfolgt habe und sah wie sich das noch einmal Richtung Winter entwickeln würde, sank meine Motivation zweieinhalb Stunden auf der Autobahn zu verbringen nur um mal zu schauen. Die schießen da auf Tiere. Dieser Gedanke quälte mich schon ein wenig, aber ich wollte mir das unbedingt aus der Nähe ansehen.

Ich stieg also am 14. April 2019 gegen 6 Uhr morgens ins Auto und betätigte als erstes den Scheibenwischer. Super… Regen… Und im Display blinkte ständig die Warnung „Achtung Glatteis!“ Zu allem Überfluss schneite es tatsächlich aber nur bis zum Spreewald Dreieck. Gegen 8.30 Uhr kam ich am Sportplatz an und sah bereits die ersten Schützen beim Einschießen. Mein erster Gedanke „Verdammt, das ist wirklich kalt“ und der zweite „ach guck, sie schießen auf alles Mögliche!“ Es standen Scheiben mit einem hellen und einem dunklen Hintergrund auf der Wiese daneben war ein Tier und auf der anderen Seite lag ein Würfel im Gras. Aber alles in unterschiedlichen Entfernungen und keine Angabe dazu.

Man verwies mich nach drinnen zum Veranstalter und ich stellte mich Mike vor. Er war gerade noch dabei Startgelder zu kassieren und ich sah mir in der Zeit die großartigen Pokale an. Handmade aus alten, kaputten Pfeilen die jeweils in Gold, Silber und Bronze angesprüht waren. Mike erzählte mir das er doch überrascht über meine Mail war. Er dachte wir als Verband wollten eine Art Kontrolle durchführen was mich in erster Linie nachdenklich machte. Ich erklärte ihm, dass ich lediglich in eigenem Interesse da war und mir ein Turnier dieser Art einfach mal ansehen wollte. Ich bin reine Target Schützin und wurde in meinen gesamten 15 Jahren am Bogen noch nie mit 3D konfrontiert. In den Vereinen, in denen ich war bzw. bin, wird es auch nicht praktiziert und da es zum Programm des BBSV gehört wollte ich mir das aus der Nähe anschauen. Mike und sein Kumpel Mario betrieben den Parcours in Eigenregie. Ihnen steht kein Verein im Rücken, der sich um das Organisatorische kümmert. Die „Selbelanger 3D BogenRunde“ wurde 2019 zum 2. Mal durchgeführt und es konnten 28 Gruppen an den Start gehen. Ein durchaus beachtliches Teilnehmerfeld bedenkt man die Witterungsverhältnisse. Nachdem alle Gruppen zu ihren Startpunkten gebracht wurden, durften auch wir hinterherlaufen. Um das Regelwerk besser zu verstehen wurde ich von unserem Vizepräsidenten, Ronny Schröder, begleitet. Er hat bereits ein ähnliches Turnier absolviert und konnte mir die verschiedenen Pflöcke und Gegebenheiten erklären, ohne den Ablauf des Turniers nachhaltig zu stören. Wir entschieden uns für die querfeldein Methode und liefen somit die hälfte der insgesamt 4,3 Kilometer parallel mit. Wir fanden kleine Hasen im Unterholz, entspannt liegende Keiler, Fuchs und Igel in trauter Zweisamkeit, einen aufgebrachten Bären, zwei schaukelnde Falken und auch einen Leguan, der sich heimlich davonstehlen wollte. Dieser Parcours war mit soviel Liebe und Herzblut gestaltet, dass wir uns entschieden haben am 12. Oktober 2019 einmal selbst mit Bogen dabei zu sein. Mein Fazit dieses beeindruckenden Tages war deutlich. Mike und Mario sind zwei verrückte Kerle, die sich mit der Anschaffung von 32 Tieren ziemlich verausgabt haben. Wochenlang sind beide durch den privaten Wald gekrochen, um möglichst ausgefallene Punkte zu finden und haben sich in mühsamer Kleinarbeit eine Strecke zusammengebaut, von der so mancher Verein träumen würde. Wenn auch nur ein paar Vorstände genauso denken und handeln würden, gäbe es mit Sicherheit kein Ausrichterproblem. Die Verpflegung übernahm der Förderverein der örtlichen Feuerwehr. Mike betonte wie sehr ihm die Zusammenarbeit mit der Gemeinde wichtig war. Ich persönlich wünsche mir, dass die beiden ihre Liebe zum 3D Bogensport niemals verlieren und wir hoffentlich noch sehr oft in der Paulinenaue nahe Wustermark auf Tiere schießen können. Vielen Dank Mike und Mario das wir Euch kennenlernen durften!!!

 

Bianka Eichhorn

Sportwartin BBSV

 

 

_____________________________________________________________

 

Die Deutsche Meisterschaft BoV in Lauchhammer oder wie wir sagen:

„Wo kommen bloß die ganzen Schützen her?“

 

Freitag der 22. März 2019, 18.30 Uhr

Der Transporter mit den letzten Materialien rollt gemächlich über das Gelände der Oberschule am Wehlenteich. Gefolgt von privaten PKWs sammelten sich die Helfer, um sich der Mammutaufgabe DM BoV zu stellen. Unter der Leitung von Abteilungsleiter Frank Eichhorn wurden die 25 Stramitscheiben WKO konform an Ort und Stelle transportiert. Das Netz wurde fachgerecht angebracht und die vielen Fahnen der Verbände und Sponsoren an die Wände gehangen. Allein 500 Auflagen der Größe 40 hat der Ausrichter für diese Meisterschaft geordert damit auch allen Scheiben genug Ersatz zur Verfügung stand. Zeitgleich zum Aufbau des Wettkampffeldes hatte das Auswertungsteam alle Hände voll zu tun die Computertechnik zum laufen zu bringen. Pro Durchgang mussten 100 Schusszettel gedruckt, sortiert und auf die Klemmmappen verteilt werden. Mit dem Drucker begannen auch die ersten Probleme. Ein Kabel fehlte und auch die Patrone war viel zu schnell leer. Ich bin also an dem Freitagabend innerhalb zwei Stunden fünf Mal zwischen der Halle und meinem Zuhause hin und her gependelt. Am Ende stand meine gesamte private Computertechnik im Auswertungsraum. Die Halle wurde gegen 22.30 Uhr vom Hallenwart der Stadt Lauchhammer verschlossen. Es standen alle 25 Scheiben mit den Auflagen, alle Markierungen waren auf dem Boden angebracht, Die Küche war bereit und der leitende Kampfrichter Stefan Lehmann hat das Feld abgenommen aber die Technik bereitete weiterhin Probleme. Zusammen mit dem Präsidenten des BBSV, Norman Tzschoppe, verlagerten wir die weiteren Druckgeschäfte wieder zurück ins Heimische Wohnzimmer. Während uns der Vizepräsident des BBSV, Ronny Schröder, bekochte, druckten wir im Akkord noch alle fehlende Schusszettel. Die letzten Arbeiten waren 0.35 Uhr abgeschlossen und alle gingen mehr oder weniger zufrieden zu Bett.

 

Samstag der 23. März 2019, 7.00 Uhr

Sieben Uhr in Lauchhammer und die Sonne lugte gerade so über das Hallendach als Frank Eichhorn, Norman Tzschoppe und der Hallenwart pünktlich die Türen öffneten. Neben dem Kampfrichterteam um Stefan Lehmann, dem Vertreter des DBSV Uwe Neugebauer-Wallura sowie dem kleinen Helferteam des Ausrichters, standen bereits auch schon die ersten Schützen auf dem Parkplatz. Als ich gegen 7.30 Uhr eintraf herrschte bereits reges Treiben. Die Kinder und Jugendlichen fanden sich bereits mit ihren Eltern und Betreuern bei der Anmeldung ein, um danach ihr Material aufzubauen. Ich selbst habe schon einige Meisterschaften jeglicher Art begleitet aber diese Stimmung war auch für mich neu. Es fühlte sich an wie eine Mischung aus Nervosität, Vorfreude aber auch Respekt. Die Mischung traf wirklich jeden der die Wettkampfhalle betrat. Pünktlich 9.30 Uhr eröffnete Uwe Neugebauer-Wallura zusammen mit dem Ausrichter, dem Bürgermeister der Stadt Roland Pohlenz, dem Landrat Sigurd Heinze sowie dem Kampfrichterteam den ersten Durchgang der Deutschen Meisterschaft BoV Halle 2019. Der Jugenddruchgang ist immer etwas Besonderes. Ich persönlich habe mich über für die vielen Titelträger und ihren leuchtenden Augen sehr gefreut. Man konnte ihren Stolz über die Medaille förmlich greifen und genau das ist der Grund sich dieser Aufgabe als Ausrichter zu stellen.

Während die Schützen für den zweiten Durchgang ihre Blankbögen an der Linie platzierten und zur Bogenkontrolle gingen, erfreute sich der Rest über die kleine Pause und das Eis Auto. Im Hintergrund arbeitete das Auswertungsteam ununterbrochen und ich selbst musste noch einmal einkaufen fahren, da die Kalkulation doch zu wenig war. Aber an der Stelle sei gesagt, dass es unsere erste Deutsche Meisterschaft war. Das sind alles Erfahrungswerte und ich denke doch, dass wir zumindest kulinarisch einen guten Job gemacht haben. Der Kaffee floss in rauen Mengen und auch die Salate sowie die restlichen Leckereien wurden genüsslich vertilgt. Als ich einen kleinen Moment der Ruhe draußen genoss und mich umsah, hatte ich das Gefühl von mindestens 400 Menschen umgeben zu sein. Das erste Mal empfand ich, als Organisatorin, Respekt vor dem was wir hier geleistet haben.

Gegen 17.30 Uhr war der letzte Blankbogen abgebaut und der Parkplatz wirkte verwaist. Zeit für das Ausrichterteam einmal durch zu schnaufen und sich zu sammeln. Am Abend saßen wir noch bis spät in der Nacht zusammen, um zu resümieren. Das ganze Team war zufrieden und an der Stelle möchte mich aus tiefsten Herzen bei meinem Präsidium des BBSV bedanken. Obwohl ein einfaches Dankeschön mir zu wenig erscheint weiß ich, dass ich mich jederzeit auf „UNS“ verlassen kann.

 

Sonntag der 24. März 2019, 6.45 Uhr

Um auch wirklich ab 7.00 Uhr alle Verantwortlichen und Schützen mit Kaffee versorgen zu können ist Frank Eichhorn bereits 6.30 Uhr in die Halle gefahren. In der Gruppe 3 Sonntagvormittag starteten alle qualifizierten Jagdbögenbesitzer. Gäste in Form von K.-H. Hegenbarth, Vizepräsident des LSB, und der Präsident des BSB wohnten der Eröffnung bei und auch die Presse ließ es sich nicht nehmen das Event zu dokumentieren. Bis 10.30 Uhr war meine Welt noch in Ordnung und ich dankte innerlich dem Schicksal mir technische Pannen wie ein Ampelausfall oder ein Lichtdesaster zu ersparen als plötzlich der Hilferuf aus der Küche kam. Kompletter Stromausfall auf allen Leitungen. Ganz kurz begannen wir zu zittern aber als der gerufene Hallenwart schnell herbeieilte und innerhalb weniger Minuten wieder für Strom sorgte war die Erleichterung groß. Eine weitere Panne in jeglicher Form blieb uns im Laufe des Tages Gott sei Dank erspart und so waren wir alle erleichtert als die Ampelanlage ein letztes Mal zur Trefferaufnahme hupte. Ein letztes Mal haben wir die Klemmmappen mit den Ergebnissen eingesammelt, alle Ringzahlen in das Programm eingegeben und die Ergebnisliste zur Einsicht ausgehangen. Die wenigen Helfer der Abteilung begannen sofort mit dem Abbau während in der Aula zum letzten Mal Medaillen verteilt wurden. Fast schon ein wenig wehmütig räumte auch das Auswertungsteam um Norman Tzschoppe das kleine Zimmer welches wir liebevoll „WG Cordula Grün“ tauften. Die Deutsche Meisterschaft BoV war gegen 18.00 Uhr an diesem Sonntag beendet.

 

Fazit:

Ich wurde schon im Vorfeld gefragt ob ich so ein Event noch einmal machen würde. Meine Antwort war klar: Natürlich! Auch als ich völlig erledigt auf den Berg von gebrauchten Auflagen blickte erfüllte sich mein Bogensportherz mit Wärme. Es war in der Tat ein Kraftakt für alle Beteiligten und ohne die Hilfe aller wären wir gescheitert. Aber ich weiß, dass wir für die Schützen der gesamten Bundesrepublik alles gegeben haben, an unsere Grenzen gegangen sind und vielleicht auch manchmal darüber hinaus. Wir haben aber eines niemals aus den Augen verloren. Diese Deutsche Meisterschaft BoV sollte in Erinnerung bleiben. Wenn nicht mit dem Catering dann zumindest mit der Herzlichkeit und Ruhe, die wir versucht haben, immer zu wahren. Ich danke der Stadt Lauchhammer für die Halle und die Aula, den Hausmeistern für ihren Einsatz die gesamten Tage, dem Veranstalter DBSV für das entgegen gebrachte Vertrauen, den Gästen die meiner Einladung gefolgt sind, meinem Team hinter dem Team, meinem Präsidium des BBSV, meiner Mutter die sich um unsere Kinder gekümmert hat und nicht zuletzt allen Schützen die an der Meisterschaft teilgenommen haben. Egal wie anstrengend es war, unser Motto zählt:

 

VON BOGENSPORTLER FÜR BOGENSPORTLER

 

Bianka Eichhorn

Organisationsleitung SV Glückauf Kleinleipisch e.V.

Sportwartin des BBSV

 

_____________________________________________________________

 

Jawoll, das war die Landesliga 2018/2019

 

Wenn man sich als Bogenschütze entscheidet an Wettkämpfen des Brandenburgischen Schützenbund teilzunehmen, stolpert man irgendwann fast schon zwangsläufig über die Landesliga.

Jährlich werden in der Bogensportberatung Herbst die Mannschaften zusammengestellt und die Austragungsorte festgelegt. Ein großer Spaß für alle, denn es heißt jedes Jahr aufs Neue „Wer will noch mal, wer hat noch nicht!“

Es wird geknobelt, gefeilscht und am Ende stehen mit ach und krach mindestens sieben Teams fest, die sich der Herausforderung stellen wollen.

 

Aber kommen wir zum Modus:

Es gibt insgesamt vier Spieltage, an denen jeder gegen jeden an die Linie tritt. Somit gibt es auch, wenn es günstig kommt, vier verschiedene Austragungsorte. Bewährt haben sich in den letzten drei Jahren die Orte Blankenfelde, Lübbenau oder auch Kleinleipisch.

Am Vormittag versuchen sich die jüngeren Schützen oder auch die Blankklassen in der 2. Landesliga während am Nachtmittag ganz entspannt die Elite, also die 1. Landesliga sich zum Stell-dich-ein trifft.

In dieser Saison gab es tatsächlich zwei Freilose in der 1. Liga und somit hatte jedes Team zumindest zwei Mal die Möglichkeit einen Haushohen Sieg einzufahren.

Jedes Team stellt, wenn vorhanden, mindestens drei Schützen. Wobei sich die Mannschaften auch in anderen Vereinen bedienen dürfen. Die Regel sagt nur deutlich, dass der Schütze sich entscheiden muss für wen er die Komplette Liga über antreten möchte.

Die Mannschaften haben zwei Minuten für sechs Pfeile Zeit. Pro Schütze zwei Pfeile. Die Schützen wechseln sich zügig an der Linie ab und die Kampfrichter achten peinlich genau darauf, dass die Linie erst betreten wird wenn der andere Schütze in der Box zurück ist.

Ein Match hat drei Sätze. Pro Sieg erhält die Mannschaft zwei Punkte, für ein Remis einen Punkt und für eine Niederlage… nun ja lassen wir das. Es ist eigentlich ganz einfach. Für einen Sieg sollte das Team mindestens eine 54 in den Auflagen versenken, andernfalls lässt man wertvolle Punkte liegen.

Bei der letzten Bogenberatung hatte Michael Koss, seines Zeichen Ligaleiter, betont, dass das Niveau doch ein wenig gedrückt werden sollte. Gut, nun wurden nur noch 57er Passen geschossen, als wie üblich 58er oder 60er.

 

Der Spaß kommt bei dieser Art des Bogenschießens nicht zu kurz. Die Taktik ist natürlich ausschlaggebend für das Abschneiden und so kommt es vor, dass so manch ein Teamchef fassungslos an der Scheibe steht und kopfschüttelnd bemerkt „Wie? Ihr verliert mit einer 55?“ Auch in dieser Saison haben sich Schlagworte in den Köpfen festgesetzt. Ein laut gebrülltes JAWOLL oder ein gut geöltes SAUBER waren in allen Ecken zu hören. Auch Sätze wie „Schöne Zehn“ oder „tiefes X“ fanden zunehmend gefallen den Gegner immer wieder aufs Neue zu verwirren.

 

Ligaschießen ist was für Schützen, die einmal was anderes machen wollen als nur immer für sich allein an der Linie zu stehen. Es ist eine gute Möglichkeit den Verein zusammenzubringen und vor allem sich mit den anderen Teams zu messen.

 

Sieger in der 2. Liga: BSC Hohen Neuendorf

Sieger in der 1. Liga: 1. BSV Hennigsdorf

 

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen „Jawoll, ich war dabei!

 

Bianka Eichhorn

Sportwartin BBSV

Bericht zum Workshop des DBSV am 23. + 24.02.2019 in

Bad Hersfeld

 

Eingeladen hatte der Präsident des DBSV, Karl Jungblut, zum 2. Workshop mit allen Landesverbänden nach Bad Hersfeld. Neben den Präsidiumsmitglieder, Thomas Röher, Stefan Lehmann, Karl-Heinz Höfer und Uwe Neugebauer-Wallura und natürlich dem Präsidenten folgten Vertreter aus 11 von 13 LV der Einladung.

Auf der Tagesordnung für das Wochenende standen zum einen die Aufarbeitung von Altlasten im DBSV, zum anderen aber auch die Erwartungen aller Teilnehmer zum „Wie geht es im DBSV weiter“. Es ging darum, Ziele und Wege zu formulieren.

Gemeinsam mit unserem Präsidenten, Norman Tzschoppe, fuhren wir ins Hessische, im Gepäck Fragen zu Themen aus der Vergangenheit und eben auch zur Zukunft des DBSV.

Zu Beginn des Workshops erläuterten Karl und Christian (Seidler vom LV Hessen) als Moderatoren den geplanten Ablauf der beiden Tage. 1. Schritt sollte das Auflisten möglicher Altlasten sein sowie von Fragen, die in den nächsten Schritten besprochen werden sollten. Auch Erwartungen sollten aufgelistet werden.

Da ja in der jüngsten Vergangenheit gerade wir als BBSV für Unruhe im DBSV sorgten – ob zu Recht oder zu Unrecht – ergriff ich als Erster das Wort und erläuterte nochmals die Hintergründe zum Handeln des BBSV vor 2 Jahren im Rahmen der damaligen MGV des DBSV. Hier muss ich nicht ins Detail gehen, da wir dies innerhalb des LV auch klar kommuniziert hatten.

Weitere Landesvertreter folgten und es ergab sich eine offene und ehrliche Diskussionsrunde, in der sich der Ein oder andere auch seinen Frust vom Herzen redete, was auch vom Präsidenten durchaus so gewollt war und sehr begrüßt wurde.

Am vorher festgelegten Ende des 1. Tages standen dann noch 3 der 13 Punkte offen und wurden auf den 2. Tag verlegt. Es ging zum gemeinsamen Abendessen, wo sich noch die einen oder anderen Gespräche entwickelten.

Auch am Folgetag sollte der Workshop sachlich weitergeführt werden und es wurden Wege besprochen zu den einzelnen Themen, wie man zukünftig weiterarbeiten wird und sollte.

In der Annahme, dass das Präsidium des DBSV einen eigenen Bericht bringen wird, in dem detaillierter über die Inhalte berichtet wird, können wir als BBSV-Vertreter dennoch ein Fazit ziehen:

Die Zukunft des DBSV soll, wie es auch richtig ist, GEMEINSAM gestaltet werden. Es soll nicht heißen „Die im DBSV“, sondern „Wir alle sind der DBSV“. Norman und ich empfanden das Wochenende als sehr konstruktiv, wenngleich sicher noch Fragen bestehen und künftig geklärt werden.

Eine kleine Bemerkung dennoch meinerseits: Ich hätte mir – gerade bezüglich unserer Gründe zum Handeln vor 2 Jahren, ein klareres Statement von den damals beteiligten Präsidiumsmitgliedern Thomas und Stefan gewünscht.

Unabhängig davon – wir würden uns freuen, wenn diese Workshops eventuell zu einer Tradition im DBSV werden würden. In welchen Rhythmus müsste man diskutieren, der 2-Jahresrhytmus wäre zum Beispiel denkbar.

Wir danken insbesondere Karl und Christian für die souveräne Führung des Workshops und wir sehen uns spätestens am 31.03. in Neuenstein/Aua.

 

Jens Lingel

Kassenwart im BBSV

Bericht zum Verbandstag 2019
 
Am 09. Februar 2019 fand der alljährige Verbandstag des BBSV traditionell in Strausberg statt. Wechselhaftes Wetter begleitete die Teilnehmer bei ihrer Ankunft in die Gaststätte „Zur Fähre“. Wieder folgten 37 Vereinsmitglieder und 1 Gast der Einladung des Präsidenten Norman Tzschoppe und schon im Vorfeld fand ein reger Austausch über das eine oder andere Thema statt. Nach der Begrüßung, der Bestätigung des Versammlungsleiters, der Geschäftsordnung, der Tagesordnung, der Wahl des Protokollführers und der Feststellung der Beschlussfähigkeit, lauschten alle Anwesenden den Berichten des Präsidiums. Den Anfang machte Norman Tzschoppe als „Noch“ Präsident. Er gab einen persönlichemotionalen Abriss des letzten Sportjahres. Seine Worte waren anerkennend der Arbeit in den Vereinen aber auch mahnend für die weitere Zukunft im Bogensport. Als nächstes folgte der Bericht vom Sportwart Jens Hagenbruch. Jens hatte bereits im Vorfeld seine Amtsniederlegung bekannt gegeben und so wurde er von Norman Tzschoppe mit der Erinnerungsplakette für seine Verdienste ausgezeichnet. In seinem folgenden Bericht bemängelte Jens die oft fehlenden Helfer bei Meisterschaften und dankte den Vereinen sowie Kampfrichtern für die gute Zusammenarbeit. Wir wünschen Jens alles Gute für die Zukunft und hoffen auf das eine oder andere Treffen bei Wettkämpfen. In den Berichten von Torsten Nimz als Jugendwart und Vizepräsident Ronny Schröder lag das Augenmerk sowohl auf dem vergangenen Jahr als auch auf dem Wunsch der besseren Kommunikation mit den Vereinen.  Als der Bericht der Kassenprüfer, einem detaillierten Finanzbericht, die Bestätigung des Finanzplanes für 2019 und ein abgelehnter Antrag besprochen worden waren, freuten sich alle auf die kulinarischen Highlights aus der Restaurantküche. In der Mehrheit landete das Schnitzel auf den Tellern, aber auch Fisch und Suppen wurden mit eifrigem Besteckgeklapper für gut befunden.
 
Gestärkt wurde der Höhepunkt des diesjährigen Verbandstages eingeläutet. Die Wahl des Präsidiums. Frank Rostock, Marcel Lange sowie Pierre Manka fungierten als Wahlkommission und führten mit viel Charme durch das Wahlprozedere. Die Wahl des neuen Sportwartes eröffnete den Reigen, bei der es zwei Kandidaten gab. Kai Volkmann aus Schwedt und Bianka Eichhorn aus Kleinleipisch stellten sich nacheinander den Delegierten vor. Die anschließende Geheime Wahl entschied Bianka Eichhorn deutlich für sich. Bei den weiteren Positionen blieb alles beim Alten und so wurde Jens Lingel als Kassenwart, Torsten Nimz als Jugendwart, Ronny Schröder als Vizepräsident und Norman Tzschoppe als Präsident mit großer Mehrheit wiedergewählt. Kai Volkmann fand seinen Platz in einer kurzfristig einberufenen Beisitzer Wahl. Alles in allem ist der Verbandstag eine feste Größe in der Arbeit zwischen den Vereinen und seinem Verband. Ein Dankeschön richtet sich an alle anwesenden Delegierten, den Mitgliedern des Präsidiums und natürlichem dem Team der Gaststätte „Zur Fähre“ für die hervorragende Bewirtung.
 
Direkt im Anschluss trafen sich die Kampfrichter sowie der Kampfrichterobmann zu einer kleinen Sitzung im Café Kunze. Bei Kaffee und Kuchen wurden aktuelle Probleme angesprochen und in einer sachlichen Diskussion geklärt. Peter Kwiatowski, als Kampfrichterobmann, führte ruhig und mit der nötigen Gelassenheit durch die Versammlung. Nachdem jeder seine Sicht geäußert hatte, wurde eine Lösung für die Zukunft gefunden, welche für alle Anwesenden maßgebend ist, um in Zukunft unnötige Fehlentscheidungen zu vermeiden sowie eine klare, gemeinsame Linie zu fahren. Hier gilt der Dank dem Ehepaar Kwiatowski für deren Einsatz und dem Café Kunze für die Betreuung.  
 
Mit sportlichen Grüßen

 

Bianka Eichhorn

Sportwartin BBSV

Bericht zur ÜL / KR-Aus- und Fortbildung am 03. + 04.11.2018 in Lindenberg

Am Wochenende 03. und 04. November 2018 führte der BBSV nach einjähriger Ruhepause mangels genügend Teilnehmer wieder seine Aus- und Fortbildung der lizenzierten Übungsleiter und Kampfrichter durch.

Mit den Referenten Jürgen Hodeck vom LSB und Peter Sauer vom BSB waren wieder Fachleute in ihrem Metier dabei und brachten in mehreren Lehreinheiten Ihr Wissen an den Mann und die Frau. Unter anderem waren Themen wie Fitness beim Bogensport, Schießtechniken sowie auch Informationen zum aktuellen Datenschutz angesagt, die die mehr als 20 Teilnehmer aufmerksam verfolgten. Speziell bei den Kampfrichtern stand die Information zum Ablauf eines 3-D-Turniers auf dem Plan, was Bernd Tzschoppe sehr anschaulich rüberbrachte.

Sehr erfreulich unter anderem – die Kampfrichter wählten am Wochenende auch einen neuen Kampfrichterobmann. Mit Peter Kwiatowski steht nun ein erfahrener Kampfrichter unserem Sportwart helfend zur Seite. Vielen Dank an Peter für seine Bereitschaft für das bis dato leider länger verwaiste Amt im BBSV.

Am Samstagabend stand dann die geplante Abendveranstaltung an, bei der sich eine Großzahl der Teilnehmer zum Team-Bowling trafen. Auf 4 Bahnen wurden 2 Stunden lang intensiv die Kugeln gerollt und die Pins „umgeworfen“. Allen Teilnehmern, sogar denen, die noch nie gebowlt hatten, stand die Freude ins Gesicht geschrieben.

Mit einem Abendessen ließen die Teilnehmer einen schönen, lehrreichen Tag ausklingen.

Der Sonntag begann dann zunächst mit einem gemeinsamen Frühstück. Beste Gelegenheit hier, dem TSV Lindenberg in Person von Torsten Nimz ganz herzlich zu danken für seine tolle Versorgung.

Bis zur Mittagspause fand dann mit allen Teilnehmern, also Kampfrichter und Übungsleiter gemeinsam, ein Erfahrungsaustausch statt, um einerseits über das vortags Gelernte zu reden, andererseits aufgetretene Fragen zu klären.

Dabei war eine wichtige Frage, die bereits Jürgen Hodeck am Vortag ansprach, warum die Übungsleiter lediglich eine Breitensportlizenz erhalten und keine Fachlizenz. Da auch Jens Lingel als Verantwortlicher für die Weiterbildung im BBSV hier nicht abschließend Auskunft geben konnte, es aber Unverständnis hierzu gab, wurde das Präsidium beauftragt, hier Klarheit zu schaffen beim LSB bzw, bei der ESAB. Fakt ist – der BBSV führt eine Fachausbildung Bogenschießen durch und nicht „nur“ eine Breitensportausbildung. Allein das Thema von Jürgen Hodeck weißt schon darauf hin, ebenso der Vortrag von Peter Sauer.

Relativ am Ende der vormittäglichen Diskussion musste dann der Kassenwart Jens Lingel noch die Anwesenden über einen ernsten Fakt informieren: Im Jahre 2019 wird es seitens des LSB eine merklich geringere Förderung geben. Dies steht im Zusammenhang mit dem beim LSB durchgesetzten Leistungspunktesystem, bei dem der BBSV nicht genügend Punkte sammeln konnte, um in eine Förderstu8fe zu gelangen.

Hier ging insbesondere der Auftrag an und in die Vereine, eigene Aktivitäten im Breiten- und Leistungssportbereich an das BBSV-Präsidium zu melden. Vereinsveranstaltungen, internationale Starts und ähnliches werden viel zu selten kommuniziert. Ohne irgendwelche Schuldzuweisungen geht der Auftrag an alle Vereine, hier die Kommunikation untereinander und an den Vorstand zu verbessern. Das Präsidium benötigt spätestens bis zum Jahresende umfangreiche Informationen zu den einzelnen Vereinsaktivitäten (Projekte zur Mitgliedergewinnung, Teilnahme an Internat. Turnieren, Ergebnisse daraus, Stichwort Projekt „Sport in Schule und Verein“ etc.).

 

Fazit am Ende des Fortbildungswochenendes: Eine gelungene Veranstaltung, die so oder noch intensiver im kommenden Jahr wiederholt wird, wann und wo auch immer. Mögliche Themen wurden durch die Teilnehmer bereits vorgeschlagen. Und dann vielleicht auch mit mehr Teilnehmern auch an der Abendveranstaltung.

 

Jens Lingel

Verantwortlicher für Weiterbildung im BBSV

AN ALLE MITGLIEDER DES BBSV ZUR INFORMATION

 

Turnusgemäß fanden am Samstag, dem 20.10.18 die Geschäftsbereichssitzungen des DBSV in Hann.-Münden statt.

 

Wie bereits in den diversen sozialen Medien zu lesen war, wurde in der Sitzung des BLV (Beirat der Landesverbände) ein Antrag auf außerordentliche Mitgliederversammlung gestellt, welche als einzigen Tagesordnungspunkt die Abwahl sowie die Neuwahl des Präsidiums des DBSV hat.

 

Wir als BBSV-Präsidium sind dabei einer der 7 LV, die diesen Antrag mit unterschrieben haben. Diese Entscheidung möchten wir kurz begründen, in der Gewissheit, dass nicht jeder von Euch unsere Entscheidung mitträgt.

 

In der Vergangenheit sind seitens des Präsidiums des DBSV teilweise wichtige Entscheidungen getroffen worden, welche im Nachhinein betrachtet als Fehlentscheidungen gesehen werden müssen. Hierzu zählen unter anderem die jüngsten Vorkommnisse bei den Verantwortlichen im Geschäftsbereich Jugend.

Natürlich entstanden durch mangelnde Kommunikation Gerüchte, Vermutungen und Hypothesen, wie es dazu kommen konnte. Diese wurden aber leider nicht richtig aufgeklärt, sodass meist andere die Schuldigen waren, nicht die Mitglieder des Präsidiums selbst. Darunter litt der Ruf des DBSV, da einzelnen Mitgliedern bzw. Personen die Schuld zugeschrieben wurde.

 

Selbst die eine oder andere Äußerung des Präsidenten Karl Jungblut, dass einige Entscheidungen im Präsidium eher unglücklich getroffen wurden, weist darauf hin, dass der eine oder andere Amtsinhaber im Präsidium über seine Tätigkeit nachdenken und sich selbst hinterfragen sollte.

 

Da dies offensichtlich „von allein“ nicht passieren wird und es viel Unruhe in einigen Landesverbänden gibt, haben wir uns entschlossen, den Antrag auf Neuwahl zu unterschrieben.

 

Wie es Karl Jungblut in seiner Präsentation treffender nicht ausdrücken konnte: „Wenn eine Sache besser werden soll, muss man sie verändern! Nicht jede Veränderung bringt eine Verbesserung! Ohne Veränderung – keine Verbesserung!“

 

Sich in den sozialen Medien „auszulassen“, ohne Hintergründe zu kennen, ist eine unschöne Sache (und sogar von Leuten, die man noch NIE gesehen oder gehört hat).

 

Wir bitten um eine sachliche Diskussion, um möglichst viele Meinungen in Betracht ziehen zu können.

 

Wir – die Mitglieder des Präsidiums des BBSV – sind von Euch gewählt worden, nicht zuletzt mit dem Auftrag, Entscheidungen FÜR unsere Mitglieder zu treffen. In diesem Sinne bitten wir Euch darum, uns zu vertrauen. Wir werden mit unserer Unterschrift niemandem von Euch schaden.

 

Auch wenn am gestrigen Tag die Emotionen der Präsidiumsmitglieder des DBSV teilweise und verständlicherweise hoch kochten, möchten wir an das Wort DEMOKRATIE erinnern. Wenn sich die Emotionen ein wenig legen, werden die „Betroffenen“ selbstbewusst genug sein, um sich bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung, welche am 11.11.2018 stattfinden wird, nach Abwahl erneut als Kandidaten einer Neuwahl zu stellen.

 

Nochmals ausdrücklich betonen möchten wir, dass sich der Abwahlantrag nicht direkt auf alle Mitglieder des Präsidiums bezieht. Es gibt durchaus Mitglieder, die nicht zur Disposition stehen, weil Sie ihre Aufgaben in ihrer Funktion zur vollsten Zufriedenheit erledigen. Wenn es nicht um die Funktion, sondern ausschließlich um den DBSV geht, sollten diese Präsidiumsmitglieder sich wieder einer Wahl stellen. Wir sind uns sicher, dass diese auch die nötige Mehrheit an Stimmen bei einer Neuwahl erhalten. 

 

Das Präsidium des BBSV bittet Euch um Sachlichkeit.

Die Nachricht von Dieters Tod hat uns alle sehr getroffen. Auch wir wünschen dem Verband, den Freunden, und auch der Familie viel Kraft in dieser schwierigen Zeit.

18.Schwedter Sommerpokal, Gluthitze, HEIßE Ergebnisse

Monika Lenz / Schwedt schießt mit 271 Ringen und 1175 Ringen über 144 Pfeile in der Ü50 mit dem Jagdbogen zwei DEUTSCHE REKORDE. Reinhard Braunsdorf aus Lindenberg zieht über 50m Jagd Ü65 nach, 281 Ringe = Deutscher Rekord. Die Krönung aber waren die 680 Ringe in der einfachen 30/20 er Runde in der U12 mit dem Recurvbogen. Raphael Zipfel aus Müllrose steht damit fortan in der Rekordliste des DSBV. 
Uwe Neugebauer-Wallura

12. Kinder- und Jugendspiele 2018 in Strausberg

 

Am 24.06.2018 fanden in Strausberg die 12. Kinder- und Jugendspiele des Landessportbundes Brandenburg (LSB) im Bereich Bogensport statt. Im Vordergrund stand nicht nur das Erkämpfen hoher Ringzahlen, sondern viel mehr der Spaß an dieser schönen Sportart. Der Wettkampf wurde über 2 Runden mit anschließendem Finalschießen ausgetragen. Schützen, welche in der Vorrunde nicht ihre Leistung abrufen konnten, hatten somit die Möglichkeit im Finalschießen Nervenstärke zu beweisen und einige Vorrundenplatzierungen zu verbessern. Hier gab es einige spannende Matches zu sehen und das Kampfrichterteam, bestehend aus Anett und Karsten Laarz, hatten so mach knappe Entscheidung zu treffen. Die Entfernungen richteten sich entsprechend den Altersklassen zwischen 10 Meter für die Jüngsten und 70 Meter für unsere Jugendlichen.  

Zur Siegerehrung bekamen alle Teilnehmer nicht nur Medaillen und Urkunden sondern auch T-Shirts des LSB, worüber sie sich besonders freuten.

Für einige Schützen endete somit ein anstrengendes Bogensportwochenende, da sie am Tag zuvor an der 1. Landesmeisterschaft Olympische Runde in Zusammenarbeit mit dem BSB teilnahmen.

Die Versorgung durch den Ausrichters KSC Strausberg war wieder hervorragend. Hier gebührt allen Helfern ein besonderer Dank. Weiterhin möchten wir uns bei Peter Sauer vom BSB und bei Norman Tzschoppe vom BBSV für die Organisation dieses Wettkampfwochenendes bedanken.

 

Ronny Schröder

Vizepräsident

Ereignisreiche Tage der Bogensportler

 

Nach dem 28.Strausspokal im Mai gab es nun im Juni die nächsten ereignisreichen Tage für die Bogensportler des KSC Strausberg.

Den Anfang machte am Donnerstag dem 21.06.18 das Sportfest der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg auf dem SEP-Gelände in Strausberg. Der Veranstalter bot seinen Mitarbeiter/innen ein abwechslungsreiches Programm und hat auch unsere Abteilung des KSC, den Bogensport, angesprochen.

Mit Unterstützung vom Platzwart des SEP, konnten die Scheiben mit einem Transporter von unserem Bogenplatz auf den grünen Rasen des SEP transportiert werden. Dort wartete dann ein kleiner Bogenplatz mit 6 Scheiben auf einer Entfernung von 15m auf seine Nutzer. Die Abteilung stellte pro Scheibe einen aktiven Bogenschützen als Betreuer. Hier konnten wir auf Grund der nahen Ferien und dem Zensurenschluss auch auf unsere Jugendlichen Judith und Richard Marek, Yanneck Regling und Cedric Papst zurückgreifen. Die neben den Erwachsenen Helfern ihre Sache erstaunlich gut meisterten und den Teilnehmern zu manchem Treffer verholfen haben.

Die interessierten Sportler der DRV kamen zahlreich und konnten unter der fachkundigen Anleitung das Bogenschiessen ausprobieren. Dabei stellten viele fest, „Es sieht einfacher aus als es in  Wirklichkeit ist.“ Nach 6 Probepfeilen die mit Anleitung auf die Scheibe platziert werden sollten, wurde dann ein Wertungsschießen durchgeführt. Dabei wurden die Treffer in einer Liste erfasst. Das Beste Ergebnis was erzielt werden konnte, waren 46 Ringe von 60 möglichen.

Wir, die Abteilung Bogensport des KSC Strausberg, hatten viel Spaß bei der Unterstützung der Sportinteressierten. Es war ein angenehmer Tag der nur durch Sturm und Regen abrupt beendet wurde. Das Wetter sollte auch in den kommenden Tagen eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Am Freitag stand dann auf dem Gelände hinter der Energie-Arena der Aufbau unseres Platzes für die bevorstehenden Wettkämpfe am Wochenende an.

Am Samstag folgte die Ausrichtung der ersten Landesmeisterschaft des Brandenburger Bogensportverbandes in der 72er Runde (Olympische Runde), die sonst nicht zum üblichen Wettkampfprogramm des BBSV gehört. Diese wurde, wie auch die am Sonntag stattfindenden Kinder- und Jugendsportspiele in Kooperation mit dem Brandenburger Schützenbund durchgeführt. An beiden Tagen konnten sich Sportler/innen aus beiden Verbänden miteinander messen. Nach einer Qualifikationsrunde von 72 Pfeilen ging es in den Finalrunden darum die endgültigen Sieger zu ermitteln. 

Für den Gastgeber waren am Samstag drei von insgesamt 59 Bogensportlern am Start. Die Compounder Yanneck Regling (Schüler, 660 Ringe) und Cedric Papst (Junioren, 462 Ringe) waren leider Einzelstarter in ihrer Klasse aber Andreas Schulze konnte seinen Konkurrenten bei den Herren knapp mit 638 Ringen hinter sich lassen. Jens Hagenbruch vom BSV Grün Weiss Finsterwalde erreichte hinter Andreas 633 Ringe. Da Finals erst ab vier Teilnehmer pro Klasse ausgetragen werden konnten die beiden Jugendlichen leider nicht in den Finalrunden antreten. Dagegen konnte Andreas erstmals Erfahrungen in dieser Art Wettkampf sammeln, wenn auch außer Konkurrenz da auch hier nicht genügend Starter einer Altersklasse am Start waren. Es wurden alle Compoundklassen (ab Jugend) zusammengelegt und die besten vier der 72er Runde bestritten die Platzierungsmatches. Hier trat der erste (Lukas Lehning, Lübbenau) gegen den vierten (Jens Hagenbruch, Finsterwalde) und der zweite (Andreas) gegen den/die dritte (Katrin Ratzmann, Lübbenau) an. Leider hat Andreas beide Matche verloren und wurde am Ende vierter. Siegerin wurde Katrin Ratzmann, vor Jens Hagenbruch, Lukas Lehning und Andreas. Obwohl die Ausgangsreihenfolge kräftig durcheinander gewirbelt wurde, konnte er ein positives Fazit aus diesem Tag ziehen und es unter neuen Erfahrungen abbuchen. Mit dem Umbau des Platzes für den nächsten Tag ging am späten Nachmittag der Samstag zu Ende.

Sonntagmorgen trafen sich dann einige der jungen Sportler zu den Kinder- und Jugendspielen des Landessportbundes Brandenburg  wieder. Zum zweiten Mal nach 2016 richteten wir KSC-Bogensportler diesen Wettkampf auf unserem Bogensportplatz aus. Dies ist ein Wettkampf der an einem Wochenende in zahlreichen Disziplinen und Sportarten ausgetragen wird. Hier geht es vor allem darum, die Jugend an das olympische Wettkampfprogramm heranzuführen dies aber ohne Leistungsdruck oder Qualifizierungsstress. Die Wertung erfolgt in Altersklassen (Abstufungen alle zwei Jahre) männliche und weibliche Teilnehmer/innen gemeinsam. Sie können Erfahrungen sammeln und sich ausprobieren, und auch die Betreuer nutzten die Gelegenheit untereinander sich auszutauschen und über bestehende Probleme zu reden. Unter den 36 Starter/innen waren sowohl erfahrene und erfolgreiche Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften, wie auch „Anfänger“. Der gastgebende KSC war mit sechs Bogensportlern vertreten. Sina Mattenklott (Blankbogen 13-14 Jahre 3. Platz) und Judith Marek (Recurve 15-16 Jahre 4.Platz) bestritten ihren ersten Wettkampf und konnten durchaus mit ihren Leistungen zufrieden sein. Ebenfalls mit dem Blankbogen erreichte Fabio Radtke (13-14 Jahre) den zweiten Platz und Dennis Franke einen Jahrgang höher sogar den ersten Platz. Den ersten Platz sicherte sich bei den Compoundern auch Yanneck Regling (13-14 Jahre) und Cedric Papst, ebenfalls Compound, musste sich hinter dem amtierenden DeutschenVizemeister Lukas Lehning aus Finsterwalde (15-20 Jahre) mit Rang zwei begnügen.  

Für alle Teilnehmer war das Wetter an diesem Tag eine gesonderte Herausforderung. Der Wind kam nicht konstant aus einer Richtung. Es waren teilweise heftige Windböen die natürlich während des schießen nicht angenehm waren. So mussten die Bogensportler immer wieder die Windfahnen auf den Scheiben beobachten und dabei abschätzen wann der richtige Zeitpunkt ist, den Pfeil im „Gold“ zu versenken. Und dann noch die Regenschauer. Kaum waren alle wieder trocken, hatten Schirme und Regenschutz verstaut kam der nächste Regenschauer. Trotz dieser natürlichen Hindernisse, haben sich alle jungen Bogensportler tapfer durch den Wettkampf gebracht. Neben Medaillen für die Besten drei und Urkunden für die ersten sechs, gab es für alle Teilnehmer ein blaues T-Shirt als Andenken an diesen Wettkampf.

 

 

 

 

 

Text von Anett Laarz und Anke Kutz

Bilder von Johannes Marek

 

Bild1:              ganz links „in Action“ Judith Marek vom KSC bei ihrem ersten Wettkampf 

 

Bild2:              im Vordergrund die KSC Teilnehmer der Kinder- und Jugendspiele, v.l.n.r.:

Sina, Judith, Cedric, Fabio, Yanneck und Dennis und dahinter die Kampfrichter Anett und Karsten Laarz (in Rot) sowie einige der fleißigen Helfer der Abteilung

10 JAHRE BOGENSPORTCLUB MISSEN E.V.

Die Wehlenteichhalle in der Hand der Bogenschützen

 

Am letzten Wochenende fanden gleich zwei spannende Wettkämpfe in der Halle an der Oberschule Lauchhammer statt.

 

Samstag, 24.03.2018
Für Schützen aus dem ganzen Bundesgebiet waren 13 Scheiben nach der Wettkampfordnung aufgebaut und der erste Kaffeeduft strömte durch die Halle während Bögen und Equipment ihren Platz fanden. Der Bundesweite Schulvergleich lockte Mannschaften aus Bayern,Berlin, Thüringen, Hessen und aus dem weit entfernten Baden-Württemberg zu uns in die Lausitz. Pro Team gingen jeweils drei Schützen in verschieden Altersklassen und Bogenarten an den Start. In der Gruppe A waren die Mannschaften organisiert, die auch an Landesmeisterschaften teilnahmen, während in der Gruppe B nur reine Freizeitschützen an die Linie traten. Für Brandenburg hatte sich in der Gruppe A die Oberschule am Wehlenteich mit Janina Schober, Lilian Schäfer, Susen Schäfer sowie Mélaine Müller empfohlen. Nach der Qualifikationsrunde mit 2x 30 Pfeilen auf 18 Meter ging das Team um Trainer Frank Eichhorn mit 1.252 Ringen in den Endkampf. Allerdings sahen sie gegen die Sportschulen aus Berlin und Jena keinen Stich. Mit 1.688 bzw. 1613 Ringen blieben diese beiden Schulen ungeschlagen und entschieden den Tag für sich. Das Bogenschießen gehört dort praktisch in den Stundenplan weshalb die Schützen keinen Maßstab für den Rest der Gruppe A waren. Unsere Oberschule belegte am Ende nur den siebten Platz und war um eine Erfahrung reicher. Organisiert wurde das Turnier von der Deutschen Schützenjugend des Deutschen Schützenbundes.


Sonntag, 25.03.2018
Die Scheiben, die normalerweise aus gepresstem Stroh auf Holzständern standen, wurden nun gegen sogenannte Ethafoam oder auch Dannage Scheiben ausgetauscht. Diese Art besteht aus einem Kunststoff, der die Zukunft des Bogensports revolutionieren soll. Der SV Glückauf Kleinleipisch hatte die Ehre einen noch nie dagewesenen Wettkampf von besonderer Größe in Deutschland ausrichten zu dürfen. Den Beiter Hit&Miss Wettkampf. Biathlon ohne Ski, Schnee und laufen. Die Auflagen bestanden auch aus dem Kunststoff und wurden auf der Scheibe dahinter verschraubt. Als Ziel dient eine Plastikkappe mit 6 cm Durchmesser die aus 18 Meter getroffen werden musste um ein „Hit“ zu erzielen. Die gelbe Kappe klappt, ähnlich wie beim Biathlon, weg. Wurde danebengeschossen musste man ein „Miss“ notieren. Pro Hit gab es einen Punkt und die Mannschaft mit den meisten Punkten kam ins anschließende Finale. Wieder reisten Mannschaften aus ganz Deutschland an. Saarland hatte die längste Anreise. Für den Ausrichter starteten Janina Schober, Johannes Gnilke und Lilian Schäfer. Die Anfängliche Scheu auf die Kappen zu zielen wich schnell der Begeisterung und so kämpfte sich das Team bis auf den fünften Platz vor. Premierensieger wurde die 1. Mannschaft aus Berlin die sich gegen die 2. Mannschaft ebenfalls aus Berlin in einem packenden Finale durchsetzen konnte. Die Bogensportfirma Beiter sponserte Warengutscheine und Sachpreise und war zu dem Erfinder dieses Modus welches sich als eine völlig neue Variante des Teamwettkampfes präsentierte.
An beiden Tagen wurden die Medaillen und Pokale vom Bürgermeister persönlich übergeben. Er fieberte mit und zeigte sich überrascht welche Möglichkeiten diese Sportart bietet. An dieser Stelle möchte sich das Team des SV Glückauf Kleinleipisch bei ihm für seine Unterstützung im Vorfeld und an den beiden Tagen bedanken und wer weiß, vielleicht kommt Herr Pohlenz einmal vorbei um selbst zu Pfeil und Bogen zu greifen. Ein weiterer großer Dank gilt dem Marktkauf Lauchhammer und der SGL mbH ebenfalls aus Lauchhammer.


Am 13. Mai 2018 richtet der SV Glückauf Kleinleipisch den mittlerweile 5. TagebauCup aus. Zuschauer sind gern gesehen und wer einmal selbst den Bogen spannen möchte meldet sich am besten über unsere Homepage. www.kleinleipisch-bogenschuetzen.de

 

Bericht: Bianka Eichhorn

Reichlich Gold „erlegt“ mit den Jagdbögen

SSV PCK Schwedt erfolgreichster Verein in dieser Bogenart bei Deutschen Meisterschaften in Mühlhausen / Doppelerfolg der Teams

Von Uwe Neugebauer-Wallura und Jörg Matthies

 

Mühlhausen. Das zehnköpfige Jagdbogenteam der SSV PCK Schwedt hat bei der Deutschen Meisterschaft des Bogensportverbandes viermal Gold sowie jeweils eine Silber- und Bronzemedaille gewonnen. Die Oderstädter avancierten damit zum ersten Mal in der fast 60-jährigen Vereinsgeschichte zum erfolgreichsten Verein Deutschlands mit den Jagdbögen.
Jagdbogenschützen schießen ohne Visier und ohne jede Möglichkeit einer technischen Unterstützung am Bogen – instinktives Schießen ist gefordert. Was 2012 mit dem ersten Start und der ersten Bronzemedaille eines SSV-Jagdbogensportlers (Uwe Neugebauer-Wallura) beim Championat in Magdeburg begann, erreichte bei den Titelkämpfen in Thüringen nun seinen vorläufigen Höhepunkt.
Lisa Flanz (Damen), Jacqueline Fredrich (Ü 40) und Monika Lenz (Ü 50) dominierten in ihren Altersklassen von Beginn an und wurden mit Ergebnissen deutlich über 500 Ringen neue nationale Hallenmeister. Flanz erarbeitete sich mit den ersten 30 Pfeilen und 262 Ringen auf die 18 Meter entfernten Scheiben schon einen komfortablen Vorsprung und ließ dann noch einmal hervorragende 258 Ringe folgen, sodass sie vor der „silbernen“ Britta Behr (Mülheim) letztlich ein 24-Ringe-Plus besaß.
Ähnlich war es bei Jacqueline Fredrich, die mit noch stärkeren 272 Ringen begann, nach weiteren 262 Zählern grandiose 534 Ringe in die Wertung brachte und 20 Ringe Differenz auf Silber besaß. Monika Lenz toppte im zweiten Durchgang sogar ihre zuvor erzielten 262 Ringe mit einer 265 – sie lag am Ende gewaltige 56 Ringe vor der zweitplatzierten Rosa Janwlecke (Offelten).
Die Krönung vollbrachten die Oderstädter in der Mannschaftswertung: Lenz und Fredrich gewannen im Trio zusammen mit Andreas Tollkamp das vierte Schwedter DM-Gold und wurden damit jeweils zweifacher Hallenmeister 2018. Im Protokoll standen 1552 Ringe. Und: Das zweite Team der SSV PCK gewann in der Besetzung Jenny Zecha, Lisa Flanz und Marco Usadel überraschend Silber und bestätigte damit die momentane Vormachtstellung der Schwedter Jagdbogenschützen.
Die erwähnte Bronzemedaille ging auf das Konto des Ü-65-Schützen Andreas Gdanitz. Er profitierte vom großen Vorsprung aus der ersten 18er-Serie (+38) und rettete am Ende drei Ringe vor dem Viertplatzierten ins Ziel. Umgekehrt bei Marco Usadel: Seine Aufholjagd nach 253 Ringen und Platz 6 führte ihn in der Herrenklasse noch bis auf Platz vier. Am Ende fehlten drei Ringe zur Medaille. Die schnappte ihm das nördlichste PCK-Vereinsmitglied weg: Eike Ennen, der für seinen Heimat-Schützenverein Hanse Wismar startete, büßte von seinem Sieben-Ringe-Polster im zweiten Teil nur vier ein.
Wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten: Andreas Tollkamp, im Vorjahr in heimischer Halle Titelgewinner, wurde diesmal Siebenter in der Ü 55. Ebenfalls mit Medaillenhoffnungen nach Mühlhausen gereist, erwischte der einzige Schwedter Blankbogenschütze, Heiko Poppe (Ü 55), einen gebrauchten Tag – Platz 7.
Bei ihrem ersten DM-Start mussten die Jagdbogen-Herren Dirk Klemcke (14.) und Dominik Kowalik (19.) noch Lehrgeld zahlen. Finn Fredrich konnte sich als Fünfter in der U 17 dagegen in der Spitzengruppe behaupten.

Bericht vom Verbandstag 2018

 

Zum Verbandstag des BBSV am 11.02.18 in Strausberg, trafen sich 40 Delegierte und 4 Gäste. Einer der Gäste war Peter Sauer vom Brandenburger Schützenbund, der gern unserer Einladung gefolgt ist, sowie die uns allen bekannte Kampfrichter- Familie Wolff. Für etwas Verwirrung sorgte im Vorfeld, dass die Versammlung diesmal an einem Sonntag stattfand und dann auch an einer anderen Stelle, wie üblich. Versammlungsort war dieses Jahr das Burghotel Lakeside in Strausberg, wo wir im Rittersaal ein besonderes Ambiente genossen.

Pünktlich um 10 Uhr, ergriff unser Präsident Normen Tzschoppe das Wort und bat alle Anwesenden um eine Schweigeminute für unser verstorbenes Ehrenmitglied Eberhard Geister. Eberhard verstarb am 19.01.18 und ich möchte die Gelegenheit nutzen, den Angehörigen mein Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen.

Nach der Begrüßung und der Bestätigung der Tagesordnung, wurden 3 Ehrungen überreicht. Die Bronzenadel des BBSV, bekam zum einen Jens Lingel für seine vorherige Tätigkeit als Jugendwart und jetzt als Kassenwart des BBSV. Die zweite Bronzenadel erhielt Sebastian Wolff als junger aufopfernder Kampfrichter. Thomas Wolff erhielt die Ehrenplakette des BBSV für seine lange Tätigkeit als Kampfrichterobmann.

Danke und Glückwunsch an die geehrten.

Weiter ging es mit den Berichten des Präsidiums. Hier kam zum Ausdruck, dass an der Kommunikation innerhalb von Präsidium, Vereinen und die Ausdrucksweise zwischen beiden noch sehr Ausbau fähig ist. Als wichtige Punkte, wurden auch der Ausbau der Jugendarbeit und das finden weiterer Kampfrichter angesprochen. Im Bereich Jugendarbeit, ist wieder etwas nachhole bedarf gebeten, da leider unser Jugendwart Kevin Ohme von seinem Amt aus persönlichen Gründen Zurückgetreten ist. Der Mangel an Kampfrichtern sorgte bei allen Beteiligten dieses Verbandstages, für den meisten Zündstoff. Zum einen wurde über die Weiterbildung der Kampfrichter und Übungsleiter gesprochen, zum anderen über die Nachwuchssorgen. Leider fehlt uns für diese Punkte ein fähiger Obmann, bei dem alle Anfragen gebündelt werden und der sich mit den verschiedenen Problemen auseinandersetzen kann. Der Wunschkandidat dafür wäre aus Präsidiumssicht Sebastian Wolff, dem von allen Seiten Hilfe und Unterstützung zugesagt wurde. Die Delegierten unterstützten diesen Wunsch und wir hoffen, dass sich Sebastian nach etwas Bedenkzeit für dieses wichtige Amt begeistern kann und lässt.

Angesprochen wurde auch die Ehrenordung, die an manchen Stellen eine Überarbeitung erfahren wird um zukünftig verständlicher zu sein. Der Finanzplan für 2018 wurde, trotz leichter Erhöhungen der Beiträge, von den Delegierten angenommen. Somit denke ich das unser noch junges Präsidium seinen ersten Verbandstag doch gut gemeistert hat und hoffe das wir weiterhin das Vertrauen unserer Mitglieder innehaben.

Ich bedanke mich bei allen Anwesenden und dem Team vom Lakeside Burghotel.

Ronny Schröder

Vizepräsident

Ehrungen auf dem Verbandstag des

Brandenburger-Bogensportverband BBSV.
Ehrennadel in Bronze für Jens Lingel und

Sebastian Wolff.
Erinnerungsplakette für Thomas Wolff

Einführung Wanderpokal der BBSV Jugend

 
 
Am Wochenende geht es für die Schützen in den Süden von Brandenburg. In diesem Jahr ist Kleinleipisch Ausrichter der Landesmeisterschaft Halle des BBSV.
 
Für die Jugend des BBSV, gibt es absofort einen kleinen weiteren Ansporn bei der LM.
 
Ab der diesjährigen Landesmeisterschaft Halle werden wir 3 Wanderpokale für das „Beste Einzelergebnis“ in den U-Klassen (U10 – U20) einführen. Ferner gibt es je einen Wanderpokal für die Bogenklassen Recurve, Compound und Bogen ohne Visier.
 
Zur Siegerermittlung:
 
Hier greifen wir Beispielsweise die Pokalwertung von Zepernick oder Finsterwalde auf.
Ferner gewinnt derjenige/diejenige Jugendschütze/Jugendschützin den Pokal, welcher mit seinem/ihrem tagesaktuellen Schießergebnis der LM dichter oder auch höher am jeweils geltenden Landesrekord liegt.
 
Wir bedanken uns bei Torsten Nimz vom TSV Lindenberg für diese tolle Idee, und auch für das Sponsern der Pokale für die Jugend.

Jugendwart Kevin Ohme gibt seinen Rücktritt bekannt

Unser Jugendwart Kevin Ohme gibt seinen Rücktritt bekannt.

Kevin wird zum Verbandstag 2018 des BBSV sein Amt niederlegen, und natürlich suchen wir einen Nachfolger für diese Position.

 

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.


Sollte sich kein neuer Jugendwart finden, übernimmt vorläufig der Vizepräsident Ronny Schröder diese Arbeit.

 

Rücktrittserklärung BBSV Jugendwart Kevin Ohme

 

Hiermit bestätige ich, Kevin Ohme, den Rücktritt von dem Amt als Jugendwart im BBSV. Im Folgenden werde ich eine kurze Erläuterung darlegen und versuchen meinen Standpunkt deutlich zu machen.

 

Bei der letzten Mitgliederversammlung des BBSV habe ich mich dazu entschieden mich als Jugendwart aufstellen zu lassen. Schon dort hatte ich meine Zweifel, ob ich mit meinen damals 16 Jahren überhaupt fähig bin eine solches Ehrenamt auszuführen. Jedoch war ich der einzige „Kandidat“ und da ich die Jugend des BBSV, zu der ich selber bis dato gezählt habe, erhalten wollte sprang ich über meinen Schatten und ließ mich letztendlich wählen.

In dem Folgendem Jahr kam allerdings einiges anders als erwartet: Der wohl ausschlaggebendste Punkt war mein laufendes Abitur und die damit verbundene Suche eines Studienplatzes. Dieser hat jedoch deutlich mehr Zeit verschlungen als ich erwartet hatte. Jede Woche mehrere Tests, Vorträge, eine Facharbeit und die Klausurphasen raubten mir fast jede freie Minute.  Hinzu kam das Schreiben von etlichen Bewerbungen und die Fahrten zu den jeweiligen Bewerbungsstellen.

Des Weiteren habe ich eine deutliche Interessenverschiebung festgestellt. Während ich anfangs noch jedes Turnier im Bogensport mitgenommen habe, wurden es in den vergangenen Jahren immer weniger und weniger. Nach der letzten Deutschen Jugendmeisterschaft in Lindenberg habe ich den Bogen dann wortwörtlich an den Nagel gehangen. Ich habe realisiert das mir das Bogenschießen an sich kaum noch Freude bereitet und ich lediglich wegen den Leuten, die ich durch den Sport kennenlernen durfte, zu Turnieren gefahren bin.

 

Würde ich sagen, dass es ein Fehler war mich wählen zu lassen? Nein das würde ich pauschal nicht so behaupten.

Ich habe, auch in den Jahren davor als Jugendsprecher des DBSV, so ziemlich jede Sitzung in Hann Münden mitgenommen und habe auch bereits als Schütze Erfahrung im Kader gesammelt. Dennoch muss ich sagen, wenn ich mich mehr der Arbeit als Jugendwart gewidmet hätte vielleicht auch ein bisschen mehr für unsere Jugend drinnen gewesen wäre.

Trotzdem haben wir wieder am Jugendverbandpokal teilgenommen, und haben ein Trainingslager in Lindenberg abgehalten, des Weiteren werden wir noch eines in Lübbenau am nächsten Wochenende abhalten.

 

Ich möchte mich bei allen Jugendlichen des Kaders und vor allem deren Eltern bedanken. Ich hoffe das es weiterhin eine erfolgreiche Jugendarbeit im BBSV gibt und sich eventuell jemand findet, der den Job besser ausführen kann als ich es konnte.

 

Kevin Ohme, 06.01.2018, Finsterwalde

 

 

 

Strausberger Jugend startete bei der Europameisterschaft EFAC 2017

Vom KSC Strausberg nahmen die Kadetten Jonas Langlotz mit dem Recurvebogen und Julius Antonio Wenk mit dem Compound an der EFAC in der Zeit vom 28.07.2017 bis 05.08.2017 dran teil. Beide sind Mitglied beim DFBV (Deutschen Feldbogenverband) und haben sich für die Europameisterschaft in Hohegeiß im Harz qualifiziert. Juluis hatte in seiner Bogenklasse weitere 7 Kadetten mit denen er um die Platzierungen kämpfte. Mit insgesamt 1626 Ringen erkämpfte er sich den 5. Platz. Jonas Langlotz hatte Glück, denn es waren insgesamt nur 3 Bogensportler in seiner Klasse angetreten. So bekam Jonas Langlotz die Bronzemedaille. Für den KSC Strausberg ist dies die bisherige beste Platzierung dieser Art.

 

Anett Laarz

Lukas und Yanneck bei der

Internationalen Doppelfita in Karlsruhe

1.Tag

Yanneck ging heute als Sieger vom Platz im direkten Duell gegen Lukas. Mit 4 Ringe Vorsprung(1368 Ringe) hatte Lukas natürlich das bessere Ergebnis gehabt, aber Yanneck siegte durch seine Landesrekorde. Mit 680 2x30 und gesamt 1364 Ringe, war es für ihn ein erfolgreicher 1.Tag.

Lukas konnte leider keinen seiner Rekorde brechen, aber trotzdem zeigte er in jeder Runde, dass er eine konstante Leistung hat. Vom gesamten Starterfeld der Doppelfita, ist Lukas auf Platz 4, und Yanneck auf Platz 5. Beide sind Einzelstarter in ihrer Klasse, aber beide starten Runde für Runde einen internen Wettkampf.

Unser Präsident Norman Tzschoppe, und die Eltern von Yanneck sind mit nach Karlsruhe gereist. ,,Für Yanneck und Lukas hat sich die Fahrt nach Karlsruhe gelohnt, beide sind gut drauf und haben Spaß" sagte Norman.

 

 

Ergebnisse:
Yanneck
20m/344
20m/340
30m/340
30m/340
1364

 

Lukas
20m/352
30m/333
40m/345
50m/338
1368

2.Tag

Am Sonntag ging es für beide wieder zum schießen beim 1.BSC Karlsruhe. Doppelfita Tag 2 stand auf dem Plan. Lukas und Yanneck fingen in der 1.Runde gut an, und dann knackte Lukas sogar den Deutschen Rekord auf 50m. In den weiteren Durchgängen, verpasste er nur knapp seine Bestleistungen und war mit seiner gesamten Ringzahl sehr zufrieden.

Yanneck freute sich natürlich auch auf den zweiten Tag, aber leider konnte er an das Ergebnis vom Vortag nicht rankommen. Bei ihm scheiterte es lediglich an der Konzentration, und viele kleine Sachen die ihn schnell aus seinem Rhythmus brachten. Die Kraft war da, und auch Yanneck schaffte den zweiten Tag der Doppelfita. Für ihn ein tolles Tunier, und auch gleichzeitig eine große Erfahrung.

Mit Romane Fauron aus Mulhouse (Frankreich), hatte Yanneck einen kleinen Jungstar auf seiner Scheibe gehabt. Romane wurde dieses jahr Hallenmeisterin in Frankreich bei den ganz jungen Damen, und ist dort in den Medien kein Unbeschriebenes Blatt mehr.

 

Natürlich waren Yanneck und sein mitschütze Bastian Seiwert vom Schützenverband Saar gentelmans, und die Trefferansage erfolgte auf Englisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man nach Karlsruhe zur Doppelfita fährt, kommt man immer mit einer Überraschung nach Hause. Sei es Gummibärchen zur Siegerehrung, oder Autogramme von Schützen der Deutschen Nationalmannschaft, und natürlich das dazugehörigen Gruppenbild.

Jetzt können sich beide Schützen auf die DM Jugend anfang September in Lindenberg vorbereiten.

Wir bedanken uns auch bei den Eltern von Yanneck und unserem Präsidenten Norman Tzschoppe die mit nach Karlsruhe gefahren sind als Trainer und Betreuer. Sicherlich für sie ein schönes, aber auch anstrengendes Wochenende.

Auch hier ein Danke an den BSC Karlsruhe für dieses immer und immer wieder klasse Turnier.

Natürlich auch ein Danke an den LSB, die uns bei jeder Sache die wir machen mit der Jugend unterstützen.

 

i.A der BBSV-Jugend

Norman Tzschoppe

Brandenburg triumphiert im Verbandspokal der Bogensportler des DBSV

Das Compoundteam des Brandenburger Bogensportverbandes und das Recurveteam des Bogensportverbandes aus NordrheinWestfalen gewinnen im westfälischen Erftstadt die Verbandspokale des Deutschen Bogensport-Verbandes 2017. Beim Verbandspokal stellt jeder Landesverband maximal acht seiner Bogensportler, pro Altersklasse einen Schützen. In der Summe der jeweiligen Einzelplatzierungen werden dann Punkte vergeben, zwei Streichwerte sind möglich. Brandenburgs Compoundschützen mussten sich mit den starken Gastgebern auseinandersetzen, bis in der letzten Entfernung die Entscheidung zugunsten der Brandenburger fiel. Im Team der Brandenburger ragte der Lindenberger Lars Klingner heraus, ihm gelang das Kunststück mit 360 von 360 möglichen Ringen über 30 Meter das Maximum zu schießen, 22 seiner 36 Pfeile fanden gar den Weg in den nur 4cm-großen Zehnerinnenring – Deutscher Rekord. Für Brandenburg am Start waren Lars Klingner, Rolf Neumann, Rainer Voss, Erika Rakel, Iris Rosek und Gisela Neumann. Die Bogensportler mit dem olympischen Recurvebogen mussten den kurzfristigen Ausfall drei ihrer Schützen verkraften, ein Podestplatz schien mit nur vier Schützen schier aussichtslos. Gastgeber NRW und Berlin holten Gold und Silber, Brandenburg und Thüringen stritten bis zur letzte Passe um Bronze. Dem Brandenburger Quartett mit Inge Hiller, Katrin Wallura, Mario Kaschull und Fred Steinigk gelang tatsächlich der Sprung aufs Podest, mit einem winzigen Pünktchen Vorsprung auf den Thüringer Bogensportverband.

 

 Uwe Neugebauer-Wallura

Verbandstag des Brandenburger Bogensportverbandes e.V. mit Neuwahl des Präsidiums

Am Samstag, den 11. Februar 2017 trafen sich die Delegierten der Vereine des Brandenburger Bogensportverbandes e.V., zu ihrem diesjährigen Verbandstag, traditionsgemäß um 10:00 Uhr in der Gaststätte "Zur Fähre" in Strausberg.

Der Einladung des Präsidiums, sind 43 Teilnehmer gefolgt, von denen 34 Stimmberechtigt waren.

Nach der Begrüßung durch den scheidenden Präsidenten Bernd Tzschoppe, wurde die Versammlungsleitung von Jens Lingel übernommen.

Wie bereits auch in den zurückliegenden Jahren wurde Silvia Wolf einstimmig als Protokollführerin gewählt. Hiermit möchte ich mich nochmals recht herzlich bei Silvia für ihre gute Arbeit in den zurück liegenden Jahren bedanken.

Im Anschluss kam es gemäß der Geschäftsordnung zu den Berichten des Präsidenten, zur Verlesung des Berichtes vom Sportwart, sowie den Berichten des Jugendwartes und seines Helfers, dem Bericht zur Öffentlichkeitsarbeit und abschließend zum Finanzbericht und Beschlussvorlage des Finanzplanes 2017.

Die Aussprachen zu den Berichten verlief kurz und sachlich, so dass alle Berichte einstimmig bestätigt und das Präsidium entlastet wurde.

Auf Grund das Bernd Tzschoppe, Olaf Ludwig, Hans-Heinrich Schweiger und ich nicht mehr für eine neue Wahlperiode für das Präsidium zur Verfügung standen, machte es sich erfolderlich ein neues leistungsfähiges Präsidium zu wählen. Dazu wurden bereits langsfristig Gespräche geführt um geeignete Kandidaten für diese Arbeit zu gewinnen.

Die Wahlkommission wurde durch Carsten Materne, Iris Krüger und Marcel Lange gebildet. Durch die Mitgliederversammlung wurden zunächst als Kandidaten Kevin Ohme (Jugend), Jens Hagenbruch (Sportwart), Ronny Schröder (Öffentlichkeit) sowie Jens Lingel (Kasseenwart) und als Beisitzer Andreas Gdanitz und Normen Tzschoppe vorgeschlagen. Offen war bis zur Mittagspause ein Kandidat für den Präsidenten.

Nach intensiven Gesprächen und nach telefonischer Rücksprache konnte dann nach der Mittagspause die Kandidatenliste abgeschlossen werden, da es gelungen war Normen für die Kandidatur zum Präsidenten zu gewinnen. Als neuen Beisitzer wurde Matthias Bartel vorgeschlagen, alle Kandidaten haben die Kandidatur angenommen.

In der anschließenden Abstimmung wurden:

  • Normen Tzschoppe als Präsident
  • Ronny Schröder als 1. Vizepräsident / Öffentlichkeitsarbeit
  • Jens Lingel als Kassenwart
  • Jens Hagenbruch als Sportwart
  • Kevin Ohme als Jugendwart und
  • Andreas Gdanitz sowie Matthias Bartel als Beisitzer

einstimmig gewählt.

Olaf Ludwig und Berndt Tzschoppe wurden während der Veranstaltung zur Ehrenmitgliedern des Brandenburger Bogensportverbandes e.V. gewählt.

Das scheidende Präsidium wünscht dem neuen jungen Präsidium einen guten Start und viel Erfolg für die Arbeit. Wir versichern auch in Zukunft euch bei eurer Arbeit beratend und helfend zur Seite zu stehen.

Ach ja Olaf Ludwig bekam von Bernd Tzschoppe seinen persönlichen "Olaf".

Abschließend möchte ich mich wieder bei der Gaststätte "Zur Fähre" für Ihre super gute und professionelle Arbeit und Bewirtung, sowie zur Ausgestaltung des Raumes bedanken.

 

Rainer Köhn

 

 

Elite des Brandenburger Bogensportverbandes in Lindenberg

Auch in diesem Jahr trafen sich die Kampfrichter und Übungsleiter des Brandenburger Bogensportverbandes am 29.und 30. Oktober in Lindenberg.

Unser recht herzlicher Dank geht an Gernod und Elke Gruschwitz, beide sind erst am Samstagmorgen um 04:00 Uhr aus dem Urlaub zurück gekommen und trotzdem wurde durch Gernod bereits um 07:00 Uhr die Halle des TSV Lindenberg geöffnet, damit der Lehrgang pünktlich beginnen kann.

Durch Jürgen Hodek wurden nach einer kurzen Eröffnung, durch unseren Präsidenten Bernd Tzschoppe, in der Sporthalle  den Teilnehmern des Lehrganges Möglichkeiten gezeigt, wie man mit den Sportlern vor Trainingsbeginn Erwärmungsübungen durchführen kann. Hierbei war der Spaßfaktor bei den Teilnehmern nicht zu übersehen.

Nach dem Mittagessen, dass an beiden Tagen durch die Familie Wolf liebevoll zubereitet wurde, haben dann die Kampfrichter und Übungsleiter getrennt die Ausbildung weiter geführt.

Am Abend stand dann der Spaß auf der Kegelbahn in Lindenberg im Vordergrund bevor alle gegen halb elf ihre Unterkünfte aufgesucht haben.

Der Sonntag begann mit einer kleinen Hallenrunde wo erstmals junge Schützen unter Wettkampfbedingungen geschossen haben, aber leider gab es auch diverse Störungen (durch die Organisatoren eingebaut) welche die Kampfrichter und auch Übungsleiter erkennen und beheben sollten.

Insgesamt möchte sich das Präsidium des BBSV recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken und hoffen das es nicht die letzte Ausbildung gewesen ist.

 

Rainer Köhn

Information zur außerordentlichen MGV des DBSV am 08.10.2016

Mit gemischten Gefühlen machten sich die Delegierten des BBSV auf den Weg nach Hann.-Münden zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des DBSV am 08.10.2016. Notwendig wurde diese aoMV nach dem Rücktritt des kompletten Präsidiums des DBSV während der MGV im April und der im Nachgang erfolgten Prüfung der dortigen Geschehnisse durch das Amtsgericht Dresden. Es galt zunächst in Hann.-Münden, ein komplettes Präsidium neu zu wählen, damit der DBSV wieder voll arbeitsfähig wird. In einer von Beginn an zwar angespannten, aber dennoch konstruktiven Atmosphäre wurden durch Stefan Lehmann, dem Versammlungsleiter, die notwendigen Schritte für eine ordnungsgemäße Wahl eingeleitet. Am Ende wurde das "alte" Präsidium fasst komplett in die jeweiligen Funktionen wiedergewählt - nicht immer einstimmig, aber stets klar mehrheitlich. Einzig der Posten des Bundesjugendleiters musste neu besetzt werden, da der bisherige Jugendleiter nicht mehr zur Verfügung stand. Hier wurde Carolin Werner (geb. Grothe) als neue Leiterin des GB Jugend des DBSV gewählt. Sie hatte bereits im Vorfeld einer Kandidatur und Wahl schriftlich zugestimmt, da sie nicht an der aoMV teilnehmen konnte. In der Folge wurde die MV fortgesetzt und es stand die Satzungsänderung auf der Tagesordnung. Hier lagen, fristgerecht eingereicht, 2 Anträge vor; der mit der Einladung zur aoMV vorgelegte des DBSV-Präsidiums aus dem April sowie der Antrag des BBSV, welcher zu jenem im April abwich. Für uns war hier wichtig, dass die Gemeinnützigkeit des DBSV gewährleistet wird, alle anderen Anträge des BBSV vom April waren hier und heute von untergeordneter Bedeutung. Nachdem festgestellt wude, dass der Antrag des DBSV der weiterreichendere ist, wurde hierüber abgestimmt. Auch die Delegierten des BBSV stimmten diesmal für die Satzungsänderung mit all ihren Unzulänglichkeiten. Allerdings wurde in der Diskussion VOR der Anstimmung klar und deutlich die Notwendigkeit einer Satzungskommission herausgestellt, welche zeitnah ihre Arbeit beginnen soll! Dies war für uns Delegierte des BBSV ein klares Zeichen und wir schlossen einen Kompromiss mit unserer Ja-Stimme! Fazit der aoMV: Trotz ein paar ewig gestriger Bemerkungen aus anderen LV gewannen wir den Eindruck, dass nun trotz "altem" Präsidium ein neuer Wind zu wehen begann. Vertreter einiger anderer LV sahen ebenfalls, dass im Endeffekt dann doch nicht der BBSV der "Nestbeschmutzer" war sondern lediglich unangenehme Wahrheiten ansprach vor, während und nach der MGV im April! Möge dieser Denkanstoß den DBSV im Sinne des Sports und der Sportler voranbringen!  

Jens Lingel

Jugendwart im BBSV

im Namen des Präsidiums des BBSV

Druckversion Druckversion | Sitemap
© bbsv-bogensportweb.de

Diese Homepage wurde mit 1&1 IONOS MyWebsite erstellt.